Einlagen

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Philipp Hänfler

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Sport-Einlagen - Erfahrungsbericht einer Läuferin

von Johanna Schulz - Profisportlerin

Einen besseren Laufstiel herstellen und gesünder auftreten muss wehtun, Fußeinlagen sowieso. Oder?

Das war zumindest erst einmal meine skeptische Einstellung. Von über 10000 Laufkilometern habe ich Platt- Spreiz- Senkfüße. Wahrscheinlich, so genau weiß man das ja nie, vielleicht hatte ich die auch schon immer. Wie ja fast jeder, ob nun Läufer oder nicht.

Nun soll ich Einlagen bekommen, die mir helfen noch besser aufzutreten, mich abzudrücken und so langfristig noch schneller zu laufen.

Schon beim Ausmessen merke ich, dass diese Einlagen wirklich individuell angepasst werden. Philipp, misst und misst. Ziemlich viel und erstaunlich genau. Ohne etwas zu sagen findet er alle Schwachpunkte, die ich schon kenne und noch einige mehr. Zum Beispiel erkennt er meine minimalen Probleme im rechten Vorfuß, ohne dass ich etwas sagen muss.

Bisher hatte ich zur Unterstützung einen Fersenkeil als Längenausgleich, da mein rechtes Bein minimal kürzer ist. Wenn ich ehrlich bin, habe ich ihn aber fast nie getragen und dadurch schon eine Verletzung bekommen. Der Fersenkeil hat mich aber immer gestört. Diese neuen Einlagen sollen nun nicht nur unterstützen, sondern die Muskulatur gezielt so beeinflussen, dass sich ein guter Laufstil entwickelt. Das klingt besser und bequemer und ich bin gespannt auf die individuell geformten Einlagen.

Tag 1: Eine Woche später sind die Einlagen fertig und anders als in meiner Erwartung tun sie von Anfang an überhaupt nicht weh. Sie sind überaschenderweise sogar ziemlich bequem. Vielleicht liegt es daran, dass sie genau an meinen Fuß angepasst wurden. Vielleicht auch an dem angenehm weichen Material.

Tag 2: Warme Füße, ich habe so unfassbar warme Füße von den Einlagen.  Die erwarteten Schmerzen sind bisher aber ausgeblieben und besonders das Abrollen mit den Zehen bringt plötzlich Spaß. Es ist wie wenn man am Strand die Zehen in den weichen Sand drückt.

Tag 3: Ich merke noch bei jedem Schritt den ungewohnten Druck am hinteren Fuß. Mit Druck meine ich aber etwas angenehmes, so als würden die Einlagen bei jedem Schritt sagen „Lieber Fuß, jetzt fang mal an dich wieder ein bisschen aufzurichten und hör auf so platt in der Gegend rumzuwandern.“

Tag 5: Heute habe ich das erste Mal auch mein Lauftraining mit den Einlagen absolviert. Die Schritte fühlen sich gut an, nur am Ende ist es wie leichter Muskelkater unter den Füßen.

Tag 7: Mein Trainer lobt meinen langen federnden Schritt. Ich hoffe es liegt an den Einlagen!

Tag 10: Beim Gehen fühle ich die Einlagen kaum noch. Der Fuß scheint sich langsam an den Druck zu gewöhnen und es ist nun eher ungewohnt ohne die Einlagen umherzulaufen. Beim Training habe ich die Einlagen aber heute weggelassen, denn ich habe noch leichten Muskelkater. Vielleicht waren 15 km mit den Einlagen für den Anfang etwas ambitioniert. Der Fuß muss sich schließlich langsam umgewöhnen.

Tag 14: Der Muskelkater ist verschwunden und 10 km mit Einlagen sind nun schöner als ohne.

Mein abschließendes Urteil: Jeder kleine Schritt hat eine große Wirkung. Ich hätte nie gedacht, dass ich mich so an Einlagen gewöhnen kann und sie tatsächlich gerne trage! Ich habe das Gefühl, dass ich nun effizienter laufe und weniger muskuläre Probleme habe. Nicht nur meine Fußmuskulatur ist besser geworden, sondern meine ganze Haltung ist nun aufrechter.

 

 

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