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Blasenschwäche? Fordern Sie unser kostenloses Musterpaket an!

Mehr als 10 % der Deutschen sind betroffen, aber kaum jemand spricht darüber. Ca. 9 Millionen unserer Mitmenschen haben Schwierigkeiten, ihre Blase oder Darm zu kontrollieren. Wahrscheinlich sind es noch viel mehr, denn viele Betroffene gehen nicht zu einem Arzt, sondern versuchen sich selbst zu helfen.

Menschen mit Inkontinenz neigen dazu, sich fast nur zu Hause aufzuhalten, wo sie sich sicher fühlen. Wie wir aktuell durch Corona erfahren, führt ein sozialer Rückzug zu Vereinsamung und erhöht neben dem körperlichen Leiden auch die psychische Belastung. Das muss aber nicht sein, denn es gibt gute Hilfsmittel. Wir möchten Ihnen gerne dabei helfen, das für Sie richtige zu finden. Deshalb bieten wir zurzeit kostenfreie Musterpakete an. Klicken Sie hier, um direkt zur Bestellseite zu kommen.

Was funktioniert nicht bei einer Blasenschwäche?

Im Normalfall funkioniert das so: Die Harnblase speichert den Urin und leert sich zum gewünschten Zeitpunkt. Beim Speichern des Urins entspannen Sie den Blasenmuskel, damit sich die Blase ausdehnen und füllen kann. Der Schließmuskel ist dabei angespannt, sodass der Urin nicht sofort abfließt. Beim Entleeren der Blase ist es dann anders herum, hier zieht sich der Blasenmuskel zusammen und der Schließmuskel enspannt. Nun kann der Urin durch die Harnröhre abfließen.

Ist das Zusammenspiel der Muskulatur gestört, spricht man von Inkontinenz. Ärzte unterscheiden mehrere Formen, es gibt darunter auch Mischformen. Sie alle unterliegen unterschiedlichen Ursachen, die aber alle die Funktion der Harnblase beeinträchtigen. Dieses sind die häufigsten Formen:

Belastungsinkontinenz (früher als Stressinkontinez bezeichnet)
Erhöht sich der Druck im Bauchraum (z. B. wenn Sie schwere Gegenstände heben, husten, niesen oder lachen), verlieren Betroffene Urin. In schweren Fällen geht Urin bei jeder Bewegung ab, ohne dass ein Harndrang besteht. Das kann sogar im Stehen oder Liegen passieren

Es gibt Risikofaktoren, die diese Form begünstigen. So kann z. B. das Beckenbodengewebe bei einer Operation oder einem Unfall verletzt werden. Weitere Faktoren sind chronischer Husten, Übergewicht, häufiges Heben schwerer Gegenstände, ein schlecht trainierter Beckenboden oder bei Frauen die hormonelle Veränderungen in den Wechseljahren oder eine Absinkung der Gebärmutter.

Dranginkontinenz
Bei dieser Inkontinenz-Form tritt der Harndrang überfallsartig und sehr häufig auf, obwohl die Blase noch gar nicht voll ist (Stichwort: Überaktive Blase). Oft schaffen es die Betroffenen nicht mehr rechtzeitig zur Toilette und der Urin geht schwallartig ab. Risikofaktoren der Dranginkontinenz sind u. a. psychische Ursachen oder Nervenprobleme (z. B. nach einer Operation). Oder auch neurologische Erkrankungen wie ein Schlaganfall, Multiple Sklerose, Parkinson oder Demenz)

Reflexinkontinenz  
Menschen mit Reflexinkontinenz spüren nicht mehr, wann die Blase voll ist. So können sie auch die Entleerung nicht steuern und die Blase entleert sich von selbst und unkontrolliert. Hier sind sind im Normalfall Nerven geschädigt. Das kann aufgrund einer Querschnittslähmung sein oder wegen einer neurologischen Erkrankungen wie z. B. Parkinson, Multiple Sklerose, Demenz oder Schlaganfall

Überlaufinkontinenz
Betroffene verspüren oft einen permanenten Harndrang und leiden unter ständig abfließendem  Urin. In diesem Fall ist meist der Blasenausgang blockiert und stört den Harnabfluss. Das kann aufgrund einer vergrößerten Prostata oder einer Harnrörenverengung sein. Verschiedene Medikamente (wie Diuretika, Antidepressiva, Neuroleptika) und auch Alkohol können eine bestehende Harninkontinenz verstärken.

Therapie der Harninkontinenz

Beckenbodentraining: Durch gezieltes Beckenbodentraining lassen sich gute Erfolge erzielen. Sie kräftigen Ihren Beckenboden und lernen, die Belastung des Beckenbodens zu reduzieren. Klicken Sie hier, um mehr darüber zu erfahren.

Toilettentraining (Blasentraining): Unter ärztlicher Anleitung können Sie für einige Zeit ein Miktionsprotokoll führen. Sie tragen hier jeweils ein, wann Sie Harndrang verspüren und wie viel Urin Sie ausgeschieden haben. Auch vermerken Sie, ob das Wasserlassen kontrolliert oder unkontrolliert erfolgt und wie viel Sie getrunken haben. Anhand dieser Aufzeichnungen erstellt der Arzt einen Plan, indem er festlegt, wie viel Sie trinken dürfen und wann Sie zur Toilette gehen sollen.  Dieses Protokoll soll Ihnen helfen, unkontrollierten Urinverlust zu verhindern.

Hormonbehandlung: Während der Wechseljahre leiden einige Frauen unter Östrogenmangel, die eine Inkontinenz zur Folge hat. Ihr Arzt kann dann ein lokales Östrogenpräparat verschreiben, um die Inkontinenz in den Griff zu kriegen.

Medikamente: Fragen Sie Ihren Arzt nach geeigneten Medikamenten. Diese sind je nach Form und Schweregrad der Inkontinenz unterschiedlich.

Operation: Manche Formen von Inkontinenz werden operativ behandelt. Auch wenn nicht-operative Maßnahmen keinen Erfolg bringen, kann man über eine Operation nachdenken. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Ihnen Ihr Arzt erklären kann.

Was kann man tun?

Trinken ist ganz wichtig, gerade bei einer Harninkontinenz! Aus Angst vor unkontrolliertem Harnabgang versuchen viele Betroffene, möglichst wenig zu trinken. Das ist aber nicht gut, denn bei geringer Flüssigkeitszufuhr wird der Harn stärker konzentriert. Und das verstärkt den Harndrang und kann darüber hinaus die Schleimhaut der Blase reizen. Blase, Harnleiter- und -röhre werden schlechter durchspült und bieten für Bakterien eine Angriffsfläche! Im schlimmsten Fall kommt es so zu einer Harnwegsinfektion.

Wir empfehlen Ihnen stilles Wasser und Kräutertees. Auf Kaffee, Alkohol und kohlesäurehaltige Getränke sollten Sie größtenteils verzichten, denn sie wirken harntreibend. Auch scharfe Speisen sollten Sie besser meiden. Grundsätzlich sind Entspannungstechniken immer gut, um seelische Mitauslöser zu verringern. Probieren Sie aus, was Ihnen guttut!

Gehen Sie zu häufig oder zu selten auf die Toilette, steigern Sie Ihr Risiko für eine Harn-Inkontinenz. Ihre Blase gewöhnt sich bei häufigem Wasserlassen an die kleinen Urinmengen und ist schließlich nicht mehr in der Lage, größere Urinmengen zu speichern. Andersherum überdehnen Sie Ihre Blasenmuskulatur, wenn Sie zu selten auf die Toilette gehen. Damit riskieren Sie eine Funktionsstörung.

Ein zu hohes Gewicht erhöht den Druck in der Bauchhöhle und begünstigt somit eine Inkontinenz. Versuchen Sie also abzunehmen, wenn Sie unter Übergewicht leiden.

Inkontinenz-Hilfsmittel: Wir bieten Vorlagen in verschiedenen Saugstärken und Größen. Testen Sie doch einfach unser kostenfreies Musterpaket. Stellen Sie uns gerne Ihre Fragen oder legen Sie gleich los! Dazu einfach hier klicken

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