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Was passiert beim Älterwerden?

Unsere Sehschärfe nimmt beim Lesen bereits ab ca. 40 Jahren ab. Die Anpassung an hell oder dunkel fällt zunehmend schwerer. Unsere Ohren funktionieren auch nicht mehr so gut, vor allem höhere Töne kann man oft schlechter wahrnehmen. Ab 65 Jahren steigt die Wahrscheinlichkeit der Schwerhörigkeit. Auch die Geschmacksknospen funktionieren nicht mehr so gut. Viele ältere Leute können die Geschmacksrichtung Süß am besten wahrnehmen.


Mit zunehmendem Alter lässt die Dichte und die Festigkeit der Knochen nach. Die Gefahr von Knochenbrüchen (Osteoporose) und insbesondere eines Schenkelhalsbruchs steigt. Die Dehnbarkeit von Bändern und Sehnen lässt nach, das Bindegewebe verliert an Elastizität. Die Beweglichkeit der Gelenke nimmt ab. Im schlimmsten Fall kommt es zur Arthrose (lesen Sie hier mehr dazu). Hierfür sind vor allem Hormonveränderungen und die altersbedingte Abnutzung verantwortlich. Regelmäßige Bewegung und eine ausgewogene, eiweißreiche Ernährung sind sehr wichtig, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken.


Das Herzschlagvolumen geht zurück, da auch der Herzmuskel schwächer wird. Damit einher geht, dass auch die körperliche Leistungsfähigkeit abnimmt. Anstrengungen kann das Herz aber ausgleichen, indem es schneller arbeitet. Das ist der Grund dafür, dass im Alter die Pulsfrequenz normalerweise ansteigt. Viele ältere Menschen leiden an Arteriosklerose. Das ist eine krankhafte Verengung und Verhärtung der Blutgefäße, die zu Durchblutungsstörungen führt. Weniger elastische Arterien bewirken einen häufig erhöhten Blutdruck.

 

Bei den meisten älteren Menschen geht das Durstgefühl zurück, was Sie jedoch aktiv bekämpfen sollten. Denn auch die Filterleistung der gealterten Niere sinkt. Somit müssen Sie Ihrer Niere bei der Arbeit helfen, indem Sie möglichst viel trinken. Auch wenn Sie dann öfters zur Toilette müssen, versuchen Sie daran zu denken. Bereiten Sie sich ein Getränk, das Sie mögen, in größerer Menge zu und denken Sie so oft wie möglich daran, zumindest ein paar Schlucke davon zu trinken. Im Gegensatz zur gewünschten Trinkmenge ist der gefühlt kleinere Hunger von Senioren sinnvoll. Ältere Menschen benötigen weitaus weniger Kalorien als jüngere. Achten Sie dabei auf eine gute, eiweißreiche Ernährung.


Mit dem Alter nimmt auch die Hirnmasse ab. Die Nervenzellen verändern sich und machen uns vergesslicher. Neue Informationen verarbeiten wir langsamer, unsere kognitiven Fähigkeiten lassen nach. Besonders großen Einfluss haben darauf Rauchen und Alkohol. Bewegung und soziale Kontakte sind wie überall hilfreich, um einem schnellen Altern vorzubeugen. Es gibt genügend Pluspunkte im Alter, welche die nachlassende Hirnleistung ausgleichen. Zum Beispiel wenn es um Expertenwissen, um soziale oder auch emotionale Kompetenzen geht.
Die Lunge verliert im Laufe der Zeit an Elastizität. Darüber hinaus bedingt die Verkalkung der Rippenknochen einen enger werdenden Brustkorb. Er fühlt sich nicht mehr so elastisch an und das Atmen fällt schwerer. Achten Sie deshalb auf einen bewussten, tiefen Atem. Das fühlt sich gut an und ist viel effektiver, als flaches, schnelles Atmen.

 

Wenn wir älter werden, verändert sich auch die Figur. Der Köper lagert mehr Fett ein, gleichzeitig sinkt der Anteil der Muskelmasse. Diese Änderung zeigt sich in einer Veränderung der Körpersilhouette. Der Prozess tritt ab 50 Jahren deutlich ein und verstärkt sich mit 70 Jahren und ein weiteres Mal. Die Krafteinbußen fallen besonders in dem Muskel auf, der den Fuß anhebt. Deshalb stolpern ältere Menschen leichter. Von nun an ist es wichtig, seine Muskeln gezielt und regelmäßig zu trainieren. Seien Sie aber behutsam und überstürzen Sie nichts!   

Die Haare sind ein weiteres äußeres Anzeichen für unser Älterwerden. Die Änderung der Haarstruktur ist unter anderem hormonbedingt. Besonders bei Frauen bewirkt der Rückgang der Östrogenausschüttung das Dünnerwerden des Haupthaares. Manchmal treten dafür an neuen Stellen Härchen auf, wie beispielsweise im Gesicht. Auch beim Mann wird das Haar meistens lichter. Der Rückgang Produktion von Melanin (Farbstoff für die Haarfarbe) bewirkt, dass die Haare grau werden.
Mit dem Älterwerden teilen sich die Hautzellen nicht mehr so schnell und die Elastizität des Bindegewebes nimmt ab. Es bilden sich Fältchen, Hängebacken bzw. Tränensäcke. Da auch die Fettschicht der Haut zurückgeht, erscheint das Hautbild dünn und trocken. Die Zellen in der Oberhaut reagieren sensibel auf Sonnenschäden und geben das Hautpigment Melanin oft ungleichmäßig an die äußerste Hautschicht ab. Dadurch entstehen Altersflecken.

Die Magenschleimhaut verdünnt sich bei vielen Senioren ab dem 60. Lebensjahr. Somit kann die Magensäure den Magen angreifen und zu Entzündungen führen. Auch die Schleimhaut des Dünndarms erneuert sich nicht mehr so häufig wie früher. Dadurch kann es zu einer verminderten Aufnahme von Nährstoffen und damit zu Mangelerscheinungen kommen. Die Muskelzellen des Dickdarms vermindern sich und ältere Menschen leiden dadurch öfters an Verstopfung.

Leber und Bauchspeicheldrüse sind nicht mehr so belastbar und Alkohol wird schlechter vertragen. Im Mund entsteht üblicherweise Parodontose und der Kiefer bildet sich eventuell etwas zurück. Lassen Sie sich den Appetit trotzdem nicht verderben. Es gibt ausreichend Speisen, die gut vertragen werden und notfalls auch Hilfsmittel zur Nahrungsaufnahme. Der Geschmack ändert sich im Laufe des Lebens mehrmals, nicht nur im Alter. Testen Sie auch jetzt, was Ihnen guttut und gut schmeckt. Grämen Sie sich nicht über vergangene Zeiten, sondern entdecken Sie, was es auch im Alter für schöne (Genuss-)Möglichkeiten gibt!